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Die Goethestadt Bad Lauchstädt, ein kleines idyllisches Städtchen unweit von Halle.
Bad Lauchstädt wurde im 9. Jahrhundert das erste Mal erwähnt und erhielt im Jahre 1430 das Stadtrecht. Bekannt über die Ländergrenzen hinaus ist Bad Lauchstädt durch sein von Goethe entworfenes Theater mit seinen vielseitigen Spielplan. Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft nehmen schon seit Jahren am Festival der Deutschen Sprache teil, welches jährlich im September stattfindet. Continue reading



In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld wird Lauchstädt zweimal als zehntpflichtiger Ort Lochstat im Friesenfeld erstmals urkundlich erwähnt.[3] Seit 1341 Lehen der Herzöge von Braunschweig, gelangte die Siedlung 1370 an die Bischöfe von Merseburg, die dem Ort 1430 das Stadtrecht verliehen und im 16. Jahrhundert eine schon vorhandene Burg zu einem Renaissance-Schloss ausbauten. 1657 wurde Merseburg Sitz einer Seitenlinie der kursächsischen Albertiner. Das Lauchstädter Schloss diente 1684 bis 1738 den Herzögen von Sachsen-Merseburg als Wohnsitz.

